Montag | 22.1.2018 14:46 | Namenstag: Zora

Sakralbauten

Franziskanerkloster und Kirche in Malacky
Das Areal des Franziskanerklosters und Kirche der Jungfrau Maria mit geschlossenen Mauern und mit vier Ecktürmen, wurde im Jahre 1653 fertig, als sie zum Besitz der Familie Pálffy gehörten. Der Renaissance- Barock-Komplex ist an Stelle des alten Renaissance-Kastell von Balašš-Eigentümer gebaut. Die Kirche ist in ihrem Bau einschiffig mit einem Turm auf der Ostseite und dem angeknüpften dreiteiligen Klostergabäude.
Die Dominante des Innenraumes ist der Hauptaltar mit  Jungfrau Maria-Immaculata aus dem 18. Jahrhundert und Epitaph von Mikuláš  Pálffy – der Altar gehört zu den wertvollsten Werken der barocken Bildhauerkunst in der Slowakei.
Im südwestlichen Teil der Kirche befindet sich die Kapelle „Heilige Treppe“, die die Treppe symbolisiert, die Jesus in Jerusalem zu Pontius Pilatus stieg. Die Treppe ist zu Objekt für die Pilgern geworden.
Unter der Kirche und Nebengebäude werden in der Krypta die Reste von Palffy-Familie aufbewahrt. Die Krypten sind restauriert und für die Öffentlichkeit zugänglich. Es wird hier auch das Herz von Jan Palffy aufbewahrt, sie ist in einem silbernen Kästchen untergebracht.
Synagoge in Malacky
Der typische jüdische Sakralbau nach der Art von der dekorativen orientalischen Architektur. Der Bau nach dem Projekt des Wiener Architekten V. Štiastny wurde 1886 unter der Leitung des Architekten der Palffy-Familie Jan Terebessy  vollgezogen. Dem zentralen Bautypus dominiert  Fassade mit zwei Türmen in der südwestlichen Teil mit Öffnungen im maurischen Stil. Die Wände sind mit einem dekorativen farbigen rustikalen Band und  Ornament geschmuckt. Ursprüngliche umherliegende Bauten sind nicht erhalten geblieben.

Wallfahrtsort Marianka
Marianka ist ein der ältesten Wallfahrtsorte in der Slowakei. Es wird mit dem österreichischen Mariazell und polnischen Czenstochowa verglichen. Die Entstehung des Wallfahrtsortes geht bis 1377 zurück, als der König von Ungarn Ludwig I. eine Kirche bauen ließ. Die gotische Kirche der Geburt der Jungfrau Maria wurde 1380 fertiggestellt und König Ludwig brachte auf den Altar ein Symbol des Wallfahrtsortes - Statue der Jungfrau Maria. Die Statue blieb bis heute erhalten, nach der Legende wurde sie von einem Eremit im Jahr 1030 geschaffen. Ende des 17. Jahrhundert wurde die Kirche im Barockstil umgebaut. Die Gründung des Paul-Klosters wird in das Jahr 1377 datiert.  Der Orden des heiligen Paulus hat den Wallfahrtsort bis das  Jahr 1786 verwaltet. Ursprünglich gotischer Kloster wurde im Laufe der Zeit mehrmals umgebaut, zum Kastell verändert und mehrmals hat seinen Eigentümer geändert. Derzeit wird der Wallfahrtsort und der renovierte Kloster von der Kongregation der Brüder von Gethseman verwaltet. Der geheimnisvolle Ort liegt in einem ruhigen Tal, umgegeben von den Wäldern. Dazu gehören ein Kreuzweg mit sechs Marienkapellen, Kapelle der heiligen Anna und Kapelle des heiligen Brunnes mit der Quelle, der wundersame Wirkungen zugeschrieben werden. Die wichtigste Wallfahrt findet im September zum Fest der Jungfrau Maria Geburt statt.

Sakrale Denkmäler in Stupava
Die Kirche des  heiligen Stefan-König von Ungarn war ursprünglich als eine befestigte Kirche im 14. Jahrhundert gebaut, die aber nicht erhalten geblieben ist. Die Kirche wurde von Pálffy-Familie im Jahre 1767 umgebaut. Es wurden Seitenflügeln und die Kapellen von der nördlichen und südlichen Seite zugebaut. Hinter der Kirche befindet sich ein weiteres wichtiges Denkmal - die Barockpelle mit dem Kreuzweg von 1713. In Stupava, genauer im Stadtviertel Mást befindet sich  noch eine Kirche. Es ist eine barocke Kirche des heil. Sebastian aus dem Jahr 1701. Die Synagoge von Stupava wurde im Jahre 1803 nach dem Vorbild der polnischen Synagogen vom 17. Jahrhundert gebaut. Die Aussenmaße betragen 17 x 23,5 m, die Mauerwände sind dick und massiv. In der Mitte des Hauptschiffes gibt es vier Säulen, die das Gewölbe tragen und den Raum in zwölf Teile gliedern. Auf den Gewölben und Wänden sind noch schöne Malereien in Dunkelrot und Kobalt zu sehen. Das Gebäude befindet sich derzeit in dem Zustand des Verfalls.

Kirche in Veľké Leváre
Die Zwei-Türmen-Kirche des heiligen Namens Maria in Veľké Leváre ist nach Basilika in Šaštín die zweitgrößte Kirche von Záhorie. Das Gebäude wurde aus Anlass des Erzbischofs von Wien, Kardinal Kollonič im Jahr 1733 zum Gedenken des 50. Jubiläums des Sieges über die Türken bei Wien errichtet. Im Innenraum befinden sich 7 barocke Altäre vom 18. Jahrhundert. In der Krypta unterhalb der Kirche sind die Reste der Familien Kollonič und  Wenckheim untergebracht – Wenckheims wurden im Jahre 1874 nach Aussterben Kollonič-Familie Gutsbesitzer von Veľké Leváre.

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