Mittwoch | 17.1.2018 23:06 | Namenstag: Nataša

Burgen und Schlösser

Burg

Der erste Bericht über die Burg stammt aus dem Jahr 907. Seit dem 11. Jahrhundert wurde die mittelalterliche Burg durch die Umbauten und Änderungen zur Grenzfestung. Ihre heutige Form hat sie unter der Herrschaft des Kaisers Sigismund von Luxemburg im 15. Jahrhundert infolge eines spätgotischen Umbaus erlangt. In den Jahren 1431 – 1434 stand hier ein zweistöckiger Palast. In den Jahren 1750 – 1760 wurde die Burg zum letzten Mal umgebaut. In der Zeit wurde die Burg zum Sitz des kaiserlichen Hofes zu Habsburg. Ende des 18. Jahrhunderts setzte ein Abflauen der Bedeutung von Burg ein. Zu dieser Zeit ließ hier Joseph II. ein Ausbildungszentrum errichten. Im Jahre 1811 brannte die Burg aus und folgend mehr als 140 Jahren danach wurde sie dem Verfall ausgestellt. Seit 1953 wurde sie schrittweise renoviert. Die Renovation in den Jahren 1956 – 1968 wurde nach den Projekten von A. Piffel und D. Martinček durchgeführt. Derzeit werden Burgräumlichkeiten zu Representationszwecken von dem Nationalrat der Slowakischen Republik benutzt. Seit 1968 hat hier das Historische Museum seinen Sitz, das zum Bestandteil des Slowakischen Nationalmuseums wurde.

Burgruine

Devin Die mittelalterliche Felsburg steht auf einer strategischen felsigen Erhebung am Zusammenfluss von Donau und Morava (March). Im 15. Jahrhundert wurde sie umgebaut, es entstand das innere Festungswerk des Unteren Burges. Später im 16. Jahrhundert entstand die Mittlere Burg. Bis 1918 gehörte die Burg Devin dem Geschlecht von Palffy. Im Jahr 1961 wurde die Burg zum nationalen Kulturdenkmal erklärt. Seit 1984 wird das Gelände für die Öffentlichkeit geöffnet.
Pajštún Die Burg Pajštún wird von Borinka auf dem rot markierten Wanderweg erreichbar, der weiter durch den Rücken Kozlisko bis Košariská fortsetzt. Die Ruinen der Burg Pajštún befinden sich auf dem Kalksteinfels in der Höhe von 486 m. Die erste schriftliche Belegung stammt aus dem Jahr 1314 – sie wird als Pelystan erwähnt. Der zeitgenössische Name stammt aus dem ungarischen Ortsnamen Borostyánkö, was in Uebersetzung Bernstein bedeutet.
Dračí hrádok Heute befinden sich hier Ruinen eines Wachturms aus dem 13. Jahrhundert. Die Ruinen liegen in der Höhe von 370 m, auf dem Hügel über dem Stupava-Bach in der Nähe von 0Pajštún-Ruine.
Plavecký hrad Die Burgruine ist zwischen den Bergen Pohanská und Vápenná zu finden. Unterhalb befindet sich der Ort Plavecké Podhradie. Zum ersten Mal wird die Burg im Zusammenhang mit der Festung zur Bewachung der ungarischen Grenze im Jahre 1296 erwähnt. Später wurde die Festung der gotischen und Renaissance-Umbau unterzogen. Die Burg liegt in Trümmern seit 1706, als sie in den Kämpfen zwischen Rákoczi-Rebellen und kaiserlichen Truppen zerstört wurde.
Hainburg Ruine der Burg liegt auf dem Berg Schlossburg. Die Burg wurde im Jahre 1043 gebaut, um die Grenze zu schützen. Im Jahre 1252 heiratete hier Přemysl Otakar Český Margareta Babenberger, die Schwester von Friedrich II..
Rottenstein Von der Burg blieb nur eine Siluette auf einem Fels in der Höhe von 30 Meter östlich von österreichischem Hainburg. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem J. 1180. Die Burg wurde durch mehrere Verwalter aus den Bürgern der Stadt Hainburg angeführt. Einer der Verwalter hat sogar versucht, das Gebiet auch hinter der Donau zu gewinnen. Die Burg ist 1694 ausgebrannt. Bis heute wird die Burg mit mehreren Mythen verbunden.

Das Kastell

Das Kastell von Stupava war früher im Renaissance-Stil erbaut. Seit 1867 gehörte es dem Geschlecht der Károlyi, die es im romantischen Stil umgebaut hat. In 1947 wurde die Burg niedergebrannt, wieder rekonstruiert, wodurch sein Aussehen erheblich verändert wurde. Heute beherbergt das Kastell ein Altersheim. Hinter dem Gebäude befindet sich der Schlosspark mit einem englischen Park mit Holzgewächsen aus der Palffy-Zeit und einem kleinen See.
Das Kastell von Malacky wurde im Jahre 1624 ursprünglich im Stil der Renaissance erbaut, im Jahre 1808 wurde es zum klassizistischen Stil umgebaut. Zu dem Kastell gehört auch ein englischer Park mit seltenen Holzgewächsen. Vorher nutzte man Räumlichkeiten des Kastells als Krankenhaus. Heute haben Franziskaner-Minderbrüder das Kastell im Besitz.

Das Barock-Kastell von Veľké Leváre stammt aus dem Jahr 1723 – zu ihm gehört auch ein englischer Park. Bis vor kurzem wurde es als eine medizinische Einrichtung benutzt, derzeit ist es nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.
Das Renaissance-Kastell von Plavecké Podhradie stammt aus dem 17. Jahrhundert, derzeit wird es als Nationalarchiv verwendet und für die Öffentlichkeit damit unzugänglich. Das Kastell hat einen quadratischen Grundriss mit vier Ecktürmen. Es wurde im Stil der Renaissance erbaut, dann durch Barock geprägt -- die Umbauten im 19. und 20. Jahrhundert veränderten stark sein Aussehen.
Das Palffy-Kastell von Marchegg steht an der Stelle der Wasserburg, die im 13. Jahrhundert erbaut wurde. Die Burg war von drei Seiten durch den Fluss Morava (March) geschützt. Durch späteren Renaissance- und Barock-Umbauten während der Österreich-Ungarischen Monarchie diente es insbesondere als ein Jagdschloss. Die letzte umfangreiche Umbau realisierte Palffy-Geschlecht, wobei das Kastell in Malacky als Vorlage verwendet wurde. Heute befindet sich hier ein Museum, eine Palffy-Bibliothek, es finden hier viele regionale Ausstellungen statt. Das Kastell von Marchegg wird alljährlich zur Hauptszene der Storchenfeste.

SCHLÖSSER

Das österreichische ländliche Hof – das Schloss Hof wurde Ende des Jahres 1720 als ein represäntatives Jagdschloss von Prinz Eugen von Savoy erbaut. Der Architekt Johann Lucas von Hildebrandt erhielt bei der Ausarbeitung freie Hand, was er bei der schönen Terrassen-Lösung des Komplexes in Erfüllung brachte. Als die Arbeiten um 1730 mehr oder weniger fertig wurden, entstand ein der beeindruckendsten architektonischen Komplexen des europäischen Barocks. Im Jahre 1756 erwarb die Kaiserin das Eigentum von den Erben des Prinzen Eugen und schenkte es ihrem Gatten. Kaiser Franz verbrachte hier jedes Jahr die Zeit vom Frühling bis zum Spätherbst bis zu seinem Tod im Jahre 1765. Zu Ende der Österreich-Ungarischen Monarchie nutzte auch Österreich die wertvollen Möbeln aus der Burg zu repräsentativen Ausstattungen von Regierungsgebäuden und Botschaften zu Hause und im Ausland. Nach der kaiserlich-königlichen Kavallerie sind die heimischen Truppen, dann die deutsche Wehrmacht und schließlich im Jahr 1945 Soldaten der Roten Armee in das Areal eingezogen, die Letzten haben das Schloss für zehn Jahren besetzt.
Niederweiden Schloss im barocken Stil mit einer gelungenen Lösung des Parks wurde im 18. Jahrhundert zur Stelle der Feste eher in einem kleinen, privaten Kreis. Heute gelten die Räume des Schlosses als ein beeindruckender Ausgangspunkt für eine Reise durch die Geschichte der kaiserlichen Schlösser im Gebiet des Marchfeldes.
Schloss Orth ist derzeit vor allem ein Tor zum Nationalpark Donau-Auen. Das Areal bietet viele Arten von lebenden Tieren und Pflanzen - typische Bewohner von Aulandschaft zur Beobachtung. Eine Rarität ist ein einzigartiges Unterwasser-Observatorium. Im Museum wird die Geschichte des Donau-Überschwemmungsgebietes dargestellt.
Castle Ekartsau wurde durch den Aufenthalt des letzten habsburgischen Kaiser Karl in den Jahren von 1918 bis 1919 berühmt, kurz bevor er ins Exil mit seiner Familie ging. Das Schloss überrascht durch den Inventar und vielen Trophäen der kaiserliche Familie. Rund um die Burg gibt es einen einzigartigen englischen Park mit exotischen Bäumen wie z. B. Sequoia.

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