Samstag | 20.1.2018 04:35 | Namenstag: Dalibor

Partner: Malacky

Die Gemarkung Malacky ist im Zentrum des südlichen Teils der Ebene Záhorská nížina auf der Aue und Terrassen situiert. Nach geomorphologischer Gliederung des Gebietes der Slowakei ist es in die Ebene Borská nížina in der Ebene Záhorská nížina aufgeteilt. Das Gebiet wird von zwei geomorphologisch verschiedenen Teilen gebildet.
Der westliche Teil bildet durch Erosion der Wasserläufe eine vertiefte breite flache Senke im Bereich der Marchterrassen, an der auch der bebaute Stadtteil liegt, sog. Ebene Záhorské plánavy. Die Ebene Záhorské plánavy stellt eine fluviale-äolische Hügelebene dar, für die die erhaltenen Terrassen der Wasserläufe charakteristisch sind. An den Stellen der Senken in den Räumen zwischen den Dünen formten sich Sumpfdepressionen.
Den östlichen Teil bilden Tertiärlehm und Sand Meeres- Seeursprungs und darauf angewehte Quartärsand, weniger Auen- und Moorablagerungen im Gebiet sog. Bor. Bor hat den Charakter einer Hügelebene, die Sanddünen bilden. Westlich der Stadt fließt der Fluss March, östlich erstrecken sich die Kleinen Karpaten. Von den Kleinen Karpaten in
Richtung Westen nach Malacky durch Bor fließt der Fluss Malina (Rudavka), linksseitiger Zufluss des Flusses March, der einen ebenen Auencharakter mit typischer fluvialer Ebene hat.

Das Gemeindegebiet liegt in einem warmen Klimagebiet, in einer warmen und mäßig trockenen Region mit mäßigem Winter. Die Jahresdurchschnittstemperatur ist über 9°C. Die durchschnittliche Januartemperatur beträgt -1°C und die Julitemperatur +20°C. Der Jahresniederschlag beträgt 600 - 650 mm. Es gibt hier einige Fischteiche, der größte ist der Marheček. Das Gemeindegebiet hat braune Walderde, Lehmerde bis Torferde. Im Westen ist das Gemeindegebiet entwaldet, sonst Kiefernwälder, örtlich Eichen, Erlen und Akazien.
Auf dem Gebiet befindet sich ein dendrologisch spärlicher Naturpark auf einer Fläche von 42 ha, der im 19. Jahrhundert an der Stelle der ursprünglichen Pflanzungen aus der Mitte des 17. Jahrhunderts entstanden ist. Nördlich von der Stadt sind ein Fischteich und Sümpfe.

Das Gebiet von Malacky befindet sich in der Meereshöhe von 148 m NN bei Jakubovský Rybník, über 190 m NN bis zu 217 m NN im Gebiet Orlovske vŕšky im Gemeindegebiet.
Malacky ist ein bedeutendes Wirtschafts-, Verwaltungs- und Kulturzentrum. Die Fläche der Stadt Malacky stellt 23,2 km2 im Rahmen der Katastergrenzen dar.

Geografie – Region

Der Kreis Malacky wurde mit dem Gesetz NR SR Nr. 221/1996 Slg. über Gebiets- und Verwaltungsstruktur der Slowakischen Republik gegründet, das am 24. 7. 1996 in Kraft trat. Die Gemarkung des Kreises Malacky bilden zwei Städte - Malacky und Stupava und 24 Gemeinden: Borinka, Gajary, Jablonové, Jakubov, Kostolište, Kuchyna, Láb, Lozorno, Malé Leváre, Mariánka, Pernek, Plavecké Podhradie, Plavecký Mikuláš, Plavecký Štvrtok, Rohožník, Sološnica, Studienka, Suchohrad, Veľké Leváre, Vysoká pri Morave, Záhorská Ves, Závod, Zohor, Vojenský obvod Záhorie.

Die Fläche des Kreises beträgt 98 157,70 ha. Das Gebiet des Kreises ist eben, leicht hügelig mit aufsteigender Meereshöhe zum Gebirge der Kleinen Karpaten. In der Vergangenheit durchlief das Gebiet komplizierte geologische Entwicklungen. Hinsichtlich der Hydrologie gehört die Ebene Záhorská nížina und die Westhänge der Kleinen Karpaten in das Marchgebiet, die am Devin (Theben) in die Donau mündet.

Der Kreis Malacky erstreckt sich in der Westslowakei ca. 26 km von Bratislava. Die Westgrenze bildet der Fluss March, der gleichzeitig eine natürliche Staatsgrenze mit Österreich bildet. Im Norden grenzt der Kreis Malacky an den Kreis Senica, im Südosten an den Kreis Pezinok und eine natürliche Grenze ist das Gebirge der Kleinen Karpaten. Der Südteil des Kreises ist vom Gebiet der Hauptstadt der Slowakischen Republik – Bratislava begrenzt. Den größten Gebietsteil des Kreises nimmt die Ebene Záhorská nížina ein, die Bestandteil des Wiener Beckens ist. Östlich von der Ebene Záhorská nížina liegt das Gebirge der Kleinen Karpaten, das aus kristallinem Gestein gebildet wird. Auf der Kleinen Karpaten Seite von Záhorie befinden sich der Karst Borinský Kras und der Karst Plavecký Kras mit Höhlen.

Demografie

Die Populationsentwicklung der Stadt Malacky verzeichnete ein kontinuierliches Wachstum seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts, seitdem wuchs die Bevölkerung fast um das 8-fache. Seit dem Jahr 1900 wuchs die Zahl um das 3,5-fache. Der größte Anstieg war in den 70-er und 80-er Jahren des 20. Jahrhunderts, als die Bevölkerung um 37 % wuchs, ebenso wie in den 20-er Jahren. In den 50-er Jahren stellte das Wachstum 25 % dar.

Die Entwicklung der Bevölkerungszahl wurde von verschiedenen Wirtschaftskrisen und Wellen des Wirtschaftswachstums beeinflusst. Den bedeutendsten Einfluss stellte die Unterstützung des Wohnungsbaus im Jahr 1970 dar. Die Stabilisierung der Bevölkerung auf dem Gebiet der Stadt Malacky unterstützte auch die damalige breitflächige Wirtschaftsbasis, das umfangreiche Potential an Dienstleistungen, ausreichende Arbeitsgelegenheiten und qualifizierte Stellen, die Zugänglichkeit von Schulen und auch die Nähe zu Bratislava mit einem großen Wirtschaftspotential.

Die Einwohnerzahl von Malacky erhöhte sich im Zeitraum von 1960 – 2001 um 8123 Einwohner, d.h. um 84,2 %. Seit dem Nachkriegsjahr 1948 wuchs die Einwohnerzahl um 131 %. In den letzten 10 Jahren wuchs die Einwohnerzahl um ca. 330 Einwohner. Das Einwohnerwachstum in den letzten 15 Jahren war mäßig, wobei sich der Anteil der Stadt Malacky an der Einwohnerzahl des Landkreises Bratislava in den letzten 4 Jahren nicht geändert hat. Die Bevölkerung von Malacky stellt einen 3 %-igen Anteil an der Population des Landes dar.

Hinsichtlich der Besiedlungsdichte stellt die Stadt eine hohe Besiedlungsdichte dar, die im Jahr 2005 769 Einwohner pro km2 erreichte. Im Jahr 2005 lebten im Landkreis 603699 Einwohner bei einer Bevölkerungsdichte von 294 Einwohner pro km2, im Kreis Malacky 66353 Einwohner bei einer Dichte von 70 Einwohner pro km2.

Das Durchschnittsalter der Bevölkerung der Stadt erreicht ca. 36 Jahre, was bedeutet, dass die Stadt Malacky relativ jung gegenüber seiner Umgebung ist.

Geschichte

Älteste schriftliche Erwähnung von Malacky Älteste schriftliche Erwähnung von Malacky
Die erste schriftliche Erwähnung von Malacky stammt aus dem Jahr 1206, als die Adligen Sebuš und Alexander aus St. Georgen und Bösing außer anderen Gemeinden auch das Gemeindegebiet genannt Malucha erhielten.
Der Ursprung des Namens Malacky ist nicht klar. Es existieren schon vier Alternativen seiner Erklärung. Ganze Bände spricht jedoch der Fakt, dass Malacky und auch Záhorie das slowakische Bewusstsein aufrecht erhielten, obwohl sie einerseits von Österreich bedrängt wurden und von Süden hier ungarische Tendenzen eindrangen.
In dieser Zeit begann der ungarische König Ondrej II. für seine treuen Adligen, die ihm in den Kriegen unterstützten, das nicht bewohnte Grenzgebiet "Konfinium" zu parzellieren. Es befand sich darin eine kleine Siedlung, es waren wirklich nur ein paar Hütten – oder Erdhütten, die man "Siedlung am Bach Malina nannte – in den Urkunden Maliscapotoca".
Im gleichen Jahr schenkte Ondrej II. ein Stück des Grenzgebietes, in dem sich der Besitz (Praedium) Cheturtukchyel (Četurtükhel-Štvrtok) befand, dem treuen Lehensmann Alexander aus dem Geschlecht Hont-Poznan. In der Schenkungsurkunde sind Kennzeichen angeführt, die die Grenzen des geschenkten Herrengutes kennzeichneten. Eine davon war auch die erwähnte Siedlung " am Bach Malina Maliscapotoca". Mit der Dotationsurkunde aus dem Jahr 1231 schenkte er Alexander ein weiteres Stück Land, das mit dem vorher geschenkten Land zusammenhing und es hieß Malučká-Maluchka. Dieser Name wurde auch der Name der Siedlung am Bach Malina. Zum neugeschenkten Land gehörten wahrscheinlich auch Gajary und Kostolište.
Aus der Siedlung Malučká entwickelte sich mit der Zeit ein Zentrum, das Štvrtok konkurrierte, in dem es schon zur Zeit der Schenkung eine Maut gab – es war eine Marktsiedlung mit dem Recht auf drei Märkte. Das Gebiet wurde langsam besiedelt. Unter den neuentstandenen Siedlungen begann die alte Siedlung am Bach Malina zu dominieren, für die sich mit der Zeit der Name Malaczka - Malatzka – Malacky einbürgerte.

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Desorientierung Straßennamen