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Zisterdorf

Die Stadt liegt im östlichen Teil von Weinviertel am Fuss des Steinbergs. Sie besteht aus neun Ortsteilen: Blumenthal, Eichlorn, Gaiselberg, Gösting, Grossinzersdorf, Loidesthal, Maustrenk, Windisch - Baumgarten und Zistersdorf. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1160 unter dem Namen Zisteisdorf. Fundstätte Gaiselberg, die in 1928 entdeckt wurde, dokumentiert die ältesten Spuren der Siedlung. Im 12. Jahrhundert wird das Gebiet als Siedlung im Besitz von Familie Kuenrings erwähnt. Derzeit hatte Zistersdorf den Charakter einer Festung - später wurden der Wall, Graben und Mauer rund herum gebaut. Im 14. Jahrhundert nach dem Aussterben von Kuenringsstamm kam sie unter die Verwaltung Liechtensteins und später Pottendorfs. Ende des 15. Jahrhunderts wurde sie zum kaiserlichen Eigentum. Im Jahr 1622 wurde das gesamte Anwesen in die Hände von Rudolf von Teuffenbach übergeben. In der Zeit wurde das Pflegeheim für die Armen errichtet. Nach seinem Tod wurden zu Eigentümer Althans. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts hat das gesamte Anwesen Kaiserliche Militärakademie von Maria Theresia in Wien erworben. Im Jahr 1927 wurde Zistersdorfer Anwesen mit Schloss von der Stadt Zistersdorf gekauft. Im Jahre 1960 kaufte das Herrenhaus Niederösterreichische Kammer von Gewerbetreibenden, die hier eine Berufschule gegründet haben.

Zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten in Zistersdorf gehört die römisch-katholische Kirche der Jungfrau Maria. Sie wurde ursprünglich im romanischen Stil gebaut, aber in dem 15. Jahrhundert wurde sie im gotischen Stil renoviert. Ihr barockes Aussehen, die Ende des 17. Jahrhundert erworben hat, ist bis heute erhalten geblieben. Auf dem Hauptaltar ist die Himmelfahrt der Jungfrau Maria abgebildet, die Statue stellt den hl. Benedikt dar. Ein weiteres wichtiges Baudenkmal sind die Franziskanerkirche mit dem Kloster, die Rudolf von Teuffenbach errichten ließ. Der Kloster,der Kloster in Zwettl nach den Franziskaner erworben har, wurde in das Pfarrhaus umgebaut. Die Kirche wurde zur Stadtpfarrkirche. Auf der Hauptstraße steht die Dreifaltigkeitssäule aus dem Jahre 1747, die aus dem aus Eggenburg gelieferten Stein gebaut ist.

Dieses Gebiet hat eine lange Tradition im Ölbau, wie es die zahlreichen Bohrtürme rund um Zistersdorf belegen.

Informationsquelle: Kollár, D., Ovečková, J., Ovečková, M.: Slovensko – Rakúske pomoravie, Dajama 1996.

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