Mittwoch | 17.1.2018 23:06 | Namenstag: Nataša

Stupava

Stupava

+ľStupava liegt im südlichen Teil der Borská– Niederung, von der östlichen Seite grenzt sie an den Bergfuß der Kleinen Karpaten. Von der südlichen Seite grenzt die Stadt mit den Stadtteilen von Bratislava (Devínska Nová Ves und Záhorská Bystrica) zusammen. Ins Zentrum der Hauptstadt und auch in das Zentrum der Stadt Malacky (in der nördlichen Richtung) ist die Entfernung ungefähr gleich – etwa 15 km. Von der Westseite grenzt Stupava mit dem Auegebiet des Flusses Morava.

Das Gebiet von Stupava wurde bereits in der Bronzezeit besiedelt. Als erstes bekannte Ethnikum waren hier die Kelten. Später war das Gebiet von Stupava mit der römischen Provinz Panónia benachbart. Nach Stupava haben die Römer eine Militärstation aus der Stadt Carnuntum (auf dem Gebiet von Österreich) vorverlegt. In der Lokalität der ehemaligen Militärstation findet eine langdauernde archäologische Forschung, mit dem Ziel hier ein Naturmuseum zu einrichten, statt. Eine frühe slawische Besiedlung bestätigen Funde von Begräbnisstätten und Keramik aus dem 6. – 9. Jahrhundert. Erste schriftliche Erwähnung über die Stadt Stupava stammt aus dem Jahr 1269 unter dem Namen Ztumpa. Im 13. Jahrhundert wurde die Burg Pajštún als der Sitz der Herrschaft von Pajštún und Stupava erbaut. Später zog der Sitz der Adel nach Kastell in Stupava um. Dank der günstigen Lage war Stupava seit ihrer Gründung ein Zentrum und eine Kreuzung der Handelswege. Es wurden hier Märkte, die in breiter Umgebung bekannt waren, veranstaltet. Stupava war durch das Ölschlagen aus Lein und Hanf bekannt. Ein Verweis auf diese Tradition wurde auch in dem Stadtwappen, aber auch in dem eigentlichen Namen der Stadt festgehalten – stupa heißt die Ölpressmaschine.

Das Kastell von Stupava wurde ursprünglich im Renaissancestil erbaut. Ab dem Jahr 1867 gehörte es den Karoliy´s, die es in einen romanischen Stil umbauen ließen. Im Jahr 1947 brannte das Kastell aus und anschließend wurde es rekonstruiert, was sein Aussehen stark veränderte. Gegenwärtig dient es als ein Altersheim. Hinter dem Gebäude des Kastells befindet sich ein Park mit einem kleinen See. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten gehört die Kirche des Königs Hl. Stefan – ihr jetziges Aussehen stammt aus dem Jahr 1767, Bürgerhäuser in einem Barock- und klassizistichen Stil und die Judensynagoge (in einem verkommenden Zustand). Heutzutage wird der Marktplatz und einige historische Gebäuden rekonstruiert.

Aus Stupava führen einige gekennzeichnete touristische Wege zu den anliegenden Kleinen Karpaten. Das beliebteste Ziel ist die Burgruine Pajštún. Radsportler haben die Möglichkeit sich auszuleben so in einem Hügelterrain der Kleinen Karpaten, als auch auf dem Flachland der Záhorská- Niederung. Von den Bergstraßen ist attraktiv vor allem die, die durch das Tal des Stupava- Baches über Borinka, Medené Hámre bis nach Košarisko führt. Diese Straße ist ein Bestandteil der gekennzeichneten Strecke aus Vysoká pri Morave nach Sv. Jur. Aus Košarisko führt eine gekennzeichnete Strecke für Radfahrer nach Lozorno, ebenfalls existiert hier eine Verbindung durch Asphaltstraßen in den Kleinen Karpaten mit Bratislava. Von den Straßen in der Niederung ist am interessantesten die Strecke für Radfahrer, die durch die Morava- Aue führt und die aus Stupava gut zugänglich ist.

In Stupava haben eine Tradition regelmäßige Kulturveranstaltungen Deň zelá (Feier des Krautes) und Stupavský širák (Stupava´s Schlapphut). In der Stadt gibt es sehr gute Bedingungen für das Tennisspiel, es befinden sich hier Tennissandplätze und auch eine Tennishalle mit ganzjährigem Betrieb. Hier werden auch internationale Tennistourniere ausgetragen. Unterbringung in Stupava bieten einige Einrichtungen von verschiedenen Typen und Kategorien.

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