Mittwoch | 17.1.2018 16:05 | Namenstag: Nataša

Hohenau an der March

Die Gemeinde liegt im östlichen Teil von Weinviertel an der ehemaligen Bernsteinstraße zwei Kilometer südwestlich von der Mündung der Thaya in March. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1148 unter dem Namen Hohenoe. Es wird davon ausgegangen, dass ihre Bildung mit der Entstehung der neuen Marke verbunden ist, die im 11. Jahrhundert zur Verteidigung gegen Ungarn diente. Im 13. Jahrhundert kamen in die Gemeinde Johaniten, die hier das erste Klosterhaus vor dem Jahr 1266 gegründet haben. Einer der ersten Besitzer des Hohenauer Besitztums war Herzog Albrecht, nach ihm der Stamm von Kuenrings und die Herren von Mistelbach.

Ein bedeutendes Baudenkmal ist die römisch-katholische Kirche im romanischen Stil, die im Jahr 1400 in den gotischen Stil umgebaut wurde. Später wurde sie in Barockstil umgebaut und um das Seitenschiff erweitert. Über dem Eingang in die Kirche befindet sich eine hölzerne Statue des hl. Florians aus dem Jahr 1906. Der Hauptaltar stammt aus dem späten 17. Jahrhundert. In der Kirche befinden sich der frühbarocke Kanzel, die Taufschale mit Deckel, der spätbarocke Altar der hl. Barbara und eine hölzerne Statue der Jungfrau Maria. Auf dem Platz vor der Kirche steht eine Statue des heiligen Johannes von Nepomuk aus der spätbarocken Zeit aus dem Jahr 1724. Auf der Hauptstraße blieb der barocke Glockenturm erhalten.

In der Burg von Hohenau siedelte auch Ulrich Herbart Liechtenstein. Weil sie später in ein Schloss umgebaut wurde, funktioneierte nicht als Verteidigungobjekt - im Jahre 1645 besetzten es die Schweden. Im 1800 wurde das Schloss auf dem Schlossberg zerstört und man fing an, Häuser zu bauen. In einigen Kellern sind die Reste der Grundrisse des Schlosses erhalten geblieben.

Die Flüsse Thaya und March bieten Möglichkeiten zum Fischen an. Der See in der Nähe ist auch zum Baden geeignet.

Informationsquelle: Kollár, D., Ovečková, J., Ovečková, M.: Slovensko – Rakúske pomoravie, Dajama 1996.

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