Montag | 22.1.2018 14:50 | Namenstag: Zora

Tipps

Bevor du dich aufs Fahrrad setzt

Instandhaltung des Fahrrades ist nicht nur vor dem Saisonbeginn wichtig, sondern auch vor jeder Fahrt.

Ratschläge während der Fahrt

Da 80 % der Trassen in der Slowakei auf den Straßen der I., II. und III. Klasse führen, muss die in der SR gültige Straßenverkehrsordnung eingehalten werden.

Vor der Fahrt außerhalb der Gemeinde müssen die Radfahrer den Fahrradhelm tragen und bei verminderten Sichtverhältnissen, oder während der Fahrt in Nachtstunden muss der Radfahrer ordentlich mit Reflexelementen markiert, ggf. beleuchtet werden.

Ratschläge für Radfahrer

Fahre möglichst am nächsten zu dem rechten Straßenrand und verfolge aufmerksam den Verkehr um sich, um rechtzeitig vor der eventuellen Gefahr verzögern oder stoppen zu können.

Fahrt nie zwei Personen nebeneinander, nicht einmal zwei auf einem Fahrrad. Fahrt keine Gegenstände mit, welche Dich oder weitere Personen verletzen könnten.

Gib deine Absichten rechtzeitig kund und zwar auf solche Weise, damit sie andere Fahrer sowie Fußgänger richtig begreifen.

Bei jedem Richtungswechsel gib rechtzeitig und deutlich das Zeichen mit Armen.

Auf dem Fußgängerübergang, besonders, wenn du nach rechts oder links abbiegst, gewähre die Vorfahrt den Fußgängern.

Dort, wo es ein dichter Verkehr gibt, führe das Fahrrad besser vorsichtig auf dem Gehweg.

Beachte die Hinweise der Polizisten, die Lichtsignale und Verkehrszeichen.

Sei rücksichtsvoll zu den anderen Straßenbenutzern.

Verzögere den Verkehr vergebens nicht mit einer langsamen Fahrt und behindere die anderen Fahrer nicht.

Bei der Fahrt schütze dir den Kopf vor der Verletzung mit dem Fahrradhelm.

Vergesse nicht bei verminderten Sichtverhältnissen, das Licht rechtzeitig einzuschalten.

Ziehe Dir bunte und reflektierende Kleidung an.

Vor jeder Fahrradfahrt (auch während der Fahrt) gilt das Verbot der Einnahme von alkoholischen Getränken so wie bei der Führung der Kraftfahrzeuge.

Halte dein Fahrrad regelmäßig instand und achte besonders darauf, damit es ordentlich ausgerüstet ist und alle Komponente, welche die sichere Fahrt ermöglichen, in Ordnung sind.

Verhalte Dich immer so, wie du erwartest, dass sich andere Dir gegenüber verhalten.

Kinder und Radfahren

Die beginnenden Radfahrer sind gewöhnlich von häufigen Fahrradstutzen betroffen, welche durch inkorrekte Fahrweise verursacht sind. Dazu kommt es bei der Fahrt durch das schlechte Terrain oder auf der nicht gepflegten Fahrbahn, bei riskanter oder inkorrekter Fahrweise oder nur deswegen, dass der junge Radfahrer die Fahrtechnik nicht ordentlich beherrscht. Diese Unfälle, falls dabei zu keiner Schwerverletzung kommt, sind in der Regel kaum registriert. Der Fahrer, der einen kleinen Radfahrer sieht, sollte die Aufmerksamkeit erhöhen und um ihn möglichst am vorsichtigsten fahren.

Der junge Radfahrer bemüht sich immer auf einer flachen Oberfläche zu fahren, unerwartet weicht er alle Unebenheiten aus (Räderspuren, scharfe Kanten, ausgefahrene Stellen u. ä.). Er mag keine Umwege und auch bei kleinen Entfernungen benutzt er verschiedene Abkürzungen und das steht im Widerspruch mit der Verkehrsordnung an den Verkehrswegen, er nimmt die eventuelle Gefährdung sich selbst oder andere Personen nicht wahr.

Technisch beherrsch er die Bergfahrt nicht, deshalb befolgt er die Fahrtspur nicht gerade. Er kann nicht mit dem Wind rechnen, z. B. beim Überholen oder bei Landfahrt mit unregelmäßig verteiltem Bestand bzw. Unebenheiten. Er kann sich nicht schnell an die Änderungen des Fahrtregimes anpassen (Anfahren oder Beschleunigung ist eine große Kraftausgabe).

Die Probleme macht ihm auch das Einsteigen und Aussteigen aus dem Fahrrad. Er kann nicht immer die gerade Fahrtspur einhalten und für die Sicherstellung des Gleichgewichtes muss er Schwingbewegungen machen, so dass er den größten Teil der Fahrbahn einnimmt. Er geht das Hindernis um und überholt oft mit kleinem Seitenabstand. Das Geschehen im Verkehr empfindet er weit direkter und optische sowie akustische Anlässe aus der Umgebung führen leicht seine Aufmerksamkeit ab.

Das Radfahren ist für ein Kind eigentlich ein Spiel (Bewegung) und unterscheidet sich wesentlich von den geplanten Fahrten zum bestimmten Ziel. Man kann nicht erwarten, dass ein kleiner Radfahrer immer den Richtungswechsel andeutet, oder blickt sich überhaupt nicht um, um sich zu überzeugen, dass er die vorgesehene Handlung (Linksabbiegung, Umgehung des Hindernisses u. ä.) gefahrlos ausführt.

Fahrradhelme und wie soll man damit umgehen

Wählen Sie den Helm mit dem Kind. Es ist viel einfacher das Kind zu zwingen, den Helm zu tragen. Wir empfehlen den Wechsel nach 3 bis 8 Jahren.

Der Helm muss Belüftungsöffnungen haben. Jeder Helm ist an verschiedene Kopfgrößen angepasst. Benutzen Sie Packriemen und stimmen Sie den Helm richtig an.

Beim Putzen benutzen Sie feine Seife und Warmwasser. Benutzen Sie keine Präparate, welche den Helm beschädigen können.

Wenn Sie mit dem Kind irgendwo gemeinsam fahren, haben Sie Ihren Helm auf. Ihr eigenes gutes Beispiel hilft viel!

Beginnen Sie mit dem Helmtragen schon im frühen Alter, die Gewohnheit wächst dann natürlich mit dem Kind.

Damit die Fahrradhelme eine normale Gewohnheit werden, schließt sich das Andersseinsgefühl. Der Fahrradhelm ist ein guter Schutz vor unangenehmen Erfahrungen aus den Unfällen auf dem Fahrrad und er schützt das Leben und die Zukunft seines Trägers.

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